rolle

Nahezu die gesamte Firmengeschichte miterlebt

Maler Theo Bohnen hält seinem Arbeitgeber, der Anstrich Heinen GmbH, seit 50 Jahren die Treue

Von Anna Petra Thomas

Theo Bohnen Betriebsjubilaeum

Eine große Urkunde gab´s für Goldjubilar Theo Bohnen auch von der Handwerkskammer, versehen mit einem Dank dafür, „dass er seiner beruflichen Wirkungsstätte die Treue gehalten hat“. Erste Gratulanten waren Juniorchefin Helmi Heinen und ihr Vater Arnold (von rechts).

Foto: Anna Petra Thomas

Heinsberg. „Da krieg ich doch endlich auch einmal Rosen!“ Theo Bohnen aus Straeten ist begeistert über den Empfang, den ihm sein Arbeitgeber, die Anstrich Heinen GmbH, bereitet hat. Immerhin hält er ihm doch mittlerweile bereits seit 50 Jahren die Treue.

„Eigentlich hatte ich erstmal an Elektriker gedacht“, erinnert er sich noch genau an die Zeit, als er als 13-Jähriger vor der Berufswahl stand. Die Berufsberatung habe ihm damals abgeraten, aber sein Vetter sei Maler gewesen… Sogar an seinen ersten Einsatz erinnert sich Bohnen noch, an Anstricharbeiten in der ehemaligen Grundschule an der Sittarder Straße.

„Wir hatten immer Arbeit und die Kohle war immer pünktlich da“, blickt der Vorarbeiter im Maler- und Lackiererhandwerk heute zufrieden zurück. „Das stimmt!“, pflichtet ihm Juniorchefin Helmi Heinen bei. Ihre Eltern hätten ihren Urlaub immer so geplant, dass alle Löhne rechtzeitig gezahlt werden konnten, erzählt sie und gratuliert dem ersten Lehrling ihres Vaters ebenfalls recht herzlich.

Vater Arnold Heinen hält dann auch die Laudatio. Der Goldjubilar habe ihn während seiner gesamten Meisterzeit begleitet, erklärt er. „Theo Bohnen war nicht nur mein erster Lehrling, sondern hat nahezu den gesamten Aufstieg unserer Firmengeschichte und die damit verbundenen Höhen und Tiefen miterlebt.“ Früher hätte er mit ihm zusammen noch Farben angerührt. „Wir klebten nach Feierabend Werbeplakate an die Litfaßsäulen und nicht selten hatte unser Arbeitstag mehr als zwölf Stunden.“

Arnold Heinen dankte seinem langjährigen Mitarbeiter für sein Engagement um die Belange des Betriebs. „Durch deine Fachkompetenz hast Du Dir einen Namen sowohl bei Mitarbeitern wie auch bei Kunden erworben.“