Die Fassade ist das Erste, was Kundschaft, Bewerber und Geschäftspartner von einem Unternehmen
sehen. Abblätternde Farbe, Grünbelag auf der Wetterseite oder Risse am Sockel wirken nicht nur
ungepflegt, sie zeigen auch, dass Feuchtigkeit ins Mauerwerk kommt. Wer die Fassade seines Büro-,
Praxis- oder Gewerbegebäudes im nächsten Jahr erneuern will, sollte jetzt anfangen zu planen.
Warum der Winter die richtige Planungszeit ist
Fassadenfarben brauchen beim Verarbeiten und Trocknen trockenes Wetter und Temperaturen deutlich
über dem Gefrierpunkt. Die genauen Grenzen stehen im technischen Merkblatt des jeweiligen
Herstellers. In der Praxis heißt das: Gestrichen wird von Frühjahr bis Herbst, und genau dann sind
die Terminkalender voll.
Wer im Winter plant, hat Zeit für alles, was vor dem ersten Pinselstrich passieren muss. Begehung,
Angebot, Farbabstimmung, bei denkmalgeschützten Gebäuden die Abstimmung mit der Behörde. Und der
Termin steht, bevor die Saison beginnt.
Erst der Zustand, dann die Farbe
Bei der Begehung prüfen wir den Untergrund. Hält der Altanstrich noch? Gibt es Risse, und wenn ja,
sind es feine Haarrisse oder Risse, die sich bewegen? Ist die Wetterseite stärker angegriffen als
der Rest? Davon hängt ab, ob ein Reinigen und Neuanstrich reicht oder ob vorher Risse saniert und
Putzstellen ausgebessert werden müssen.
Wie man erkennt, ob ein Anstrich überhaupt schon fällig ist, beschreiben wir im Beitrag
Wann lohnt sich ein neuer Fassadenanstrich?.
Der Betrieb läuft weiter
An einem Gewerbegebäude stehen Gerüst und Betrieb nebeneinander. Damit das funktioniert, klären wir
vorher:
- welche Eingänge, Zufahrten und Fluchtwege jederzeit frei bleiben müssen,
- wann Lieferverkehr kommt und wo das Gerüst ihn nicht stören darf,
- welche Fassadenseiten zuerst drankommen, etwa der Kundeneingang außerhalb der Hauptgeschäftszeit,
- wo Material und Container stehen können.
Daraus entsteht ein Ablaufplan, den Sie mit dem Angebot bekommen.
Wenn das Gerüst steht: Dämmung mitdenken
Das Gerüst ist bei einer Fassadensanierung ein großer Kostenblock. Wenn ohnehin eines steht, ist es
der günstigste Zeitpunkt, über eine Wärmedämmung mit WDVS nachzudenken. Ob sich das rechnet, hängt
vom Gebäude, vom bisherigen Wandaufbau und von den Heizkosten ab. Wir sagen Ihnen bei der Begehung
ehrlich, ob es sich lohnt. Welche Dämmstoffe in Frage kommen, steht im Beitrag
WDVS-Dämmstoffe im Vergleich.
Metall und Details nicht vergessen
Tore, Geländer, Fensterrahmen und andere Metallbauteile sehen nach einem frischen Fassadenanstrich
schnell alt aus, wenn sie nicht mitgemacht werden. Lackierarbeiten an Holz und Metall übernehmen wir
im selben Auftrag.
Für Gewerbe im Kreis Heinsberg und darüber hinaus
Unser Betrieb sitzt im Gewerbegebiet in Heinsberg. Für Gewerbeobjekte sind wir im Kreis Heinsberg
und in Mönchengladbach, Neuss, Düsseldorf und Köln tätig. Wir sind nach PQ VOB präqualifiziert und
Partnerbetrieb von Sto. Termine für eine kostenlose Begehung vereinbaren Sie über die
Kontaktseite. Mehr zu unseren Fassadenarbeiten.